Das Projekt
Hilf mir es selbst zu tun! Zitat: Maria Montessori

Der Anfang von Hope-4-Kids

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Elvira Preckl. Von 1998 bis 2002 besuchte ich das Kindergärtnerinnenseminar. Während eines halbjährigen Praktikums in Kapstadt (Südafrika), hatte ich auch das erste Mal Kontakt zu den ärmsten Vierteln dieser Stadt, den sogenannten Townships. Das Elend ist erschreckend, die Lebensfreude und Dankbarkeit aber gleichzeitig ermutigend um zu helfen.

Wie alles begann:
Nach meinem ersten Aufenthalt in Kapstadt, wieder zurück in der Schweiz, habe ich mit meinen Kolleginnen aus dem Semi für die Kinder in den Townships gesungen und mit dem gesammelten Geld die Schulen und Kindergärten unterstützt. Die Kinder schrieben zusammen mit den Lehrern ihre Bedürfnisse auf eine Liste. Zurück in Kapstadt war es meine Aufgabe, das gesammelte Geld möglichst effizient einzusetzen und trotzdem möglichst viele Wünsche zu erfüllen. Denn man kann mit relativ wenig Mitteln viel bewirken. Ein Beispiel: Für einen Franken bekommt man zwei Kilo Reis.

Wie es weiter geht:
Ich habe mein Land, meine Familie/Freunde und meine Aufgabe gefunden. Ich werde am 31.12.2002 nach Kapstadt auswandern. Gerne würde ich die Kinder weiter vor Ort mit materiellen Werten unterstützen, bin dabei aber weitgehendst auf Unterstützung aus der Schweiz angewiesen.

Auf Ihre Unterstützung!

Das ProjektWas:
Schule (Klasse) übernimmt eine Patenschaft für eine/n Schule/Kindergarten in den Townships von KapstadtWie:
Geld sammeln durch Aktionen wie: Strassenmusik, Kuchen-, Kerzen-, Kränze-Verkauf, Autowaschen, Sponsorenlauf, und vieles mehr. Von mir werden Sie immer auf dem Laufenden gehalten. Briefe, Zeichnungen und Fotos werden Ihnen viel Freude bereiten und die Fortschritte aufzeigen.Wann:
Zu einem selbst gewählten Zeitpunkt im Jahr. Wenn möglich Regelmässig, z.B. Halbjahresrhythmus. Aber jede Unterstützung ist wertvoll.Garantie:
Ab 31.12.02 werde ich in Kapstadt wohnen und die Townships regelmässig besuchen, bei der betreffenden Schule überprüfen was das zur Zeit Nötigste ist und es dann selbst einkaufen gehen. Von dem gesammelten Geld wird jeder Franken an die Schule gehen.

Bei Interesse oder für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an mich.

Mit freundlichen Grüssen,
Elvira Greeff

Werdegang und Projekte von Hope-4-Kids

Im Jahre 2000 absolvierte ich ein Sozial-Praktikum in Kapstadt und hatte den ersten Kontakt mit den Armenvierteln auch Townships genannt.
Dies  war sehr eindrücklich, die Kinder welche ich da sah, blieben immer in meinen Gedanken.
Zurück in der Schweiz erzählte ich meinen Kolleginnen von dem Erlebten und wir taten uns zusammen und machten Strassenmusik für die Kinder in Kapstadt.
Während meinen nächsten Ferien in Kapstadt nutzte ich das Geld um Kinderhorten und Pflegefamilien zu helfen.
Ich konnte vieles damit bewirken und erreichen, jedoch ging auch dieses Geld irgendwann zu Ende. Aber ich konnte nicht den Rücken zudrehen, ich wollte noch mehr helfen, da ich sah wie viel kleine Dinge deren Leben verändern konnte.

So entschloss ich mich Hope-4-Kids zu gründen.
Nach dem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, wanderte ich in 2002 nach Kapstadt aus um dort als Kindergärtnerin zu arbeiten und in der Freizeit mich auf Hope-4-Kids konzentrieren zu können.
Wir waren und sind immer noch eine kleine Organisation. Aber gerade deswegen ist es uns möglich, es sehr persönlich zu halten, was von vielen geschätzt wird. Das Team besteht zurzeit aus drei aktiven Mitgliedern: Rachel, welche alle Projekte in Kapstadt leitet und mein Mann und ich.  Jedes Projekt läuft über mich sowie auch die ganze Finanzen. Wir machen das alle freiwillig und ohne Endgeltung. So garantieren wir, dass jeder Rappen zu den Kindern kommt.

Einer unserer Grundsätze ist, dass wir kein Geld weiter geben. Wir finden heraus, was zurzeit das Wichtigste und Notwendigste ist, und kaufen es dann, immer zum besten Preis, selbst, um es so zu übergeben.  So sind wir sicher, dass die Spenden Zweck mässig eingesetzt wurden. Um nur ein paar Projekte zu erwähnen:

  • Allgemein Lebensmittel (Pflegefamilien und Horte), Frühstück
  • Schuluniform, Schulgelder und Schulmaterial am Beginn des Jahres
  • Ponchos und Decken im Winter
  • Matratzen (Kinder welche in Schachteln/Apfelkisten schlafen)
  • Lernspiele und Gestaltung des Aussenspielplatzes (Klettergerüst) für Kindergärten
  • Dieses Jahr hatten wir auch noch eine Suppenküche welche durch den Winter lief
  • Ein grosser Wunsch ging im August 2012 in Erfüllung, wir konnten mit einer Patenschaft beginnen, meine Cousine übernimmt von nun an Schulgelder und Materialien und alle anderen Bedürfnisse eines kleinen Jungen Namens Wadley. Er hat ein Herzklappenfehler und wohnt alleine mit seiner Mutter, da sein Vater vor einem Jahr verstorben ist. Finanziell ist es der Familie kaum möglich Wadley zur Schule zu schicken, jedoch mit der Unterstützung von meiner Cousine kann er dies nun machen. Es wäre mein Wunsch noch weitere Patenschaften vergeben zu können. Für nur 70.- kann ein Kind ein Jahr lang zur Schule gehen.

Seit 4 Jahren lebe ich zusammen mit meinem Mann nun wieder in der Schweiz. Dank Rachel läuft Hope-4-Kids weiter, sogar fast besser als zuvor. Da es schon immer so war, dass 90% der Spenden von der Schweiz kamen und da ich nun hier bin und die Gelegenheit habe Hope-4-Kids vorstellen zu können verbreitet es sich mehr.. und gleichzeitig weiss ich, dass alles in bester Ordnung in Kapstadt durchgeführt wird.
Etwas fehlt mir jedoch sehr, und dass sind die strahlenden Kinder Augen, als Dank und Motivation für was wir tun. Denn diese Kinderaugen sagen mehr als tausend Worte.